Neuer Vorstand der Freien Wähler Dettenheim

Die Freie Wählervereinigung Dettenheim führte am 21. Februar eine Versammlung durch, die im Zeichen von Vorstandswahlen und der Vorbereitung der Gemeinderatssitzung vom 22. Februar stand.
Nach einem Bericht des Kassiers Gisbert Roth wurde das bisherige Führungsgremium von der Versammlung einstimmig entlastet. Der bisherige 1. Vorsitzende Hans Seitz hatte als weiteren Schritt bei seinem Rückzug aus der aktiven Kommunalpolitik sein Amt zur Verfügung gestellt. Unter seiner Leitung wurde die nachfolgend aufgelistete neue Vorstandsmannschaft für die nächsten zwei Jahre gewählt:
1. Vorsitzender Dr. Rainer Oberacker
2. Vorsitzender Manfred Werner
Kassier Gisbert Roth
Schriftführerin Angelika Gamer
Als Kassenprüfer für den gleichen Zeitraum wählten die Teilnehmer Ulrike Frasch und Gerhard Schneider.
In der anschließenden erweiterten Fraktionssitzung gaben die anwesenden FWV- Gemeinderäte mit der Vorbereitung der Themen zur öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 22. Februar einen Einblick in ihre Tätigkeit. Auf der Tagesordnung dieser Sitzung standen ein Sachstandsbericht sowie die Vergabe von Ingenieurleistungen zur Querspange L602-B36, Ingenieurleistungen im Umlegungsbebiet Hauptstraße- Dettenheimerstraße, der Beitritt zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft Bruchsal, die Umwandlung des Regionalen Rechenzentrums in einen Zweckverband und eine Stellungnahme zum raumordnerischen Orientierungsrahmen für das Oberrheingebiet.
Angesichts des deutlich sichtbar werdenden Baufortschritts löste das Thema Querspange naturgemäß die umfangreichste Diskussion aus. Hier wurden die Mandatsträger gebeten, sich für eine bessere Information der betroffenen Landwirte und einen flächenschonenden Abtransport des Erdaushubs einzusetzen.
Die Chancen für einen verbesserten Absatz von Gewerbeflächen durch den Beitritt unserer Gemeinde zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Bruchsal wurden von fast allen Diskussionsrednern als gering eingeschätzt. Da aber bereits Mitte 2001 über den eventuellen Verbleib in der WFG neu entschieden wird, könnte zu diesem Zeitpunkt eine Erfolgskontrolle stattfinden, so dass ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt ein begrenztes Risiko darstellt.
Das Vorhaben zur Umwandlung des Regionalen Rechenzentrums in einen Zweckverband wurde von der Verwaltung mit dem Hinweis auf eine höhere Flexibilität und steuerliche Gesichtspunkte plausibel begründet und fand so auch allgemeine Zustimmung. Was könnte den Bürgern schließlich besseres passieren, als dass öffentliche Einrichtungen ihre Leistungen flexibel und kostengünstig anbieten?