Einweihung der Querspange L 602 - B 36
An den Fußgängerüberweg, oberhalb der Klostermauer, waren am letzten Samstag, den 22.9.200, zahlreiche Bürger gekommen um die Eröffnung mitzuerleben.

Zuhörer bei der Ansprache von Bürgermeister Juchler


Mit der Einweihung und Freigabe der Querspange ist eine Zwischenstation auf dem einem langen Weg erreicht. Dieser Weg heißt bessere Verkehrsanbindung und innerörtliche Verkehrsentlastung. Nach dem Scheitern der B 36 - Westumgehung haben sich die Freien Wähler stark für diese Querverbindung eingesetzt. Mit der Straßenfreigabe können wir erste Erfolge verbuchen: Der Schwerlastverkehr (Kieswerk und Gewerbegebiet) wird aus dem Ortskern verlagert. Die Vermeidung der Ortsdurchfahrt Hochstetten bringt eine Entlastung unserer Nachbarn und eine deutliche Komfortsteigerung für uns.
Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle, Landrat Claus Kretz, die Bürgermeister Johs und Hillenbrand, Bürgermeister i.R. Göbelbecker sowie Bauleiter durchtrennten nach mehreren Ansprachen ein Band und gaben somit die langersehnte Zufahrt zur Bundesstraße frei.
das Band wird durchtrennt
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den Musikverein Liedolsheim.
der Musikverein trägt ein Lied vor

Es bleibt noch vieles zu tun und wir werden uns auch in Zukunft noch oft mit diesem Thema auseinandersetzen. Ein Punkt erscheint uns aber heute schon wichtig: Der "Landschaftspflegerische Begleitplan" und andere Ausgleichsmaßnahmen, welche die erfolgten Eingriffe in die Natur abmildern sollen. Wir stehen zu den getroffenen Vereinbarungen, die den Bau der Straße ohne langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen möglich gemacht haben. Eine dieser Maßnahmen betrifft das Abstellen des Durchgangsverkehrs über den Weidenweg. Hier appellieren wir an die Einsicht unserer Mitbürger: Nutzen Sie die neue Trasse. Helfen Sie, den Weidenweg wieder zu dem zu machen was er sein sollte: ein Weg für die Anlieger, Spaziergänger und Fahrradfahrer!


Goldene Hochzeit von Anneliese und Heinrich Roth

Wie schon an anderen Stellen berichtet, konnten Anneliese und Heinrich Roth bei guter Gesundheit und bester Konstitution am vergangenen Samstag das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Den Empfang der Festgäste vor ihrem gemeinsamen Gang zum Festgottesdienst nutzten auch die Freien Wähler, um ihre Glückwünsche und ein kleines Geschenk zu überbringen. Heinrich Roth, Gemeinderat und FWV-Fraktionsvorsitzender von 1968 bis 1984, hat sich viele Verdienste um die Freien Wähler erworben. Als Bau- und Planungsfachmann waren seine Arbeitsschwerpunkte in unserer Gemeinderatsfraktion natürlich vorgezeichnet. Er hat aber seinen Wirkungskreis nicht auf diese Sachthemen beschränkt. Seine Kontaktfreudigkeit und sein beruflicher Hintergrund haben ihn darüber hinaus zum anerkannten Ansprechpartner vieler unterschiedlicher Behördenvertreter gemacht. Dank dieser Kontakte und seiner starken Einbindung in das örtliche Vereinsleben waren die Freien Wähler immer frühzeitig über sich abzeichnende überörtliche Entwicklungen und die Sorgen und Wünsche der Bevölkerung informiert. In diesem Sinne können sie auch heute noch auf Heinrich Roth zählen. Dass dieser Informationsfluss nicht einseitig war, zeigen die legendären "Grünen Hefte" der FWV aus den 80er Jahren, die maßgeblich von ihm gestaltet wurden und die Entwicklungen der Kommunalpolitik jener Zeit widerspiegeln, welche heute bereits hochinteressante Lehrstücke darstellen.
Der FWV-Vorsitzende Dr. Rainer Oberacker bemerkte bei seinen Glückwünschen an das Jubelpaar, dass die kommunalpolitische Arbeit von Heinrich Roth sicher die gemeinsame freie Zeit der Familie geschmälert hat, dass aber das Familienglück ohne diese Arbeit und die damit verbundene Möglichkeit zur Selbstverwirklichung vermutlich nicht größer hätte sein können. Wir wünschen dem Jubelpaar noch viele Jahre mit der heutigen Gesundheit, Harmonie und Energie!

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